{"id":21,"date":"2012-04-13T23:52:44","date_gmt":"2012-04-13T23:52:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.josef-schwickerath.de\/?p=21"},"modified":"2012-04-13T23:59:14","modified_gmt":"2012-04-13T23:59:14","slug":"ergebnisqualitat-und-gesundheitsokonomie-verhaltensmedizinischer-psychosomatik-in-der-klinik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dr.josef-schwickerath.de\/?p=21","title":{"rendered":"Ergebnisqualit\u00e4t und Gesundheits\u00f6konomie verhaltensmedizinischer Psychosomatik in der Klinik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.josef-schwickerath.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Buch-1Schwickerath.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-16\" title=\"Buch 1Schwickerath\" src=\"http:\/\/www.josef-schwickerath.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Buch-1Schwickerath-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/dr.josef-schwickerath.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Buch-1Schwickerath-200x300.jpg 200w, http:\/\/dr.josef-schwickerath.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Buch-1Schwickerath-684x1024.jpg 684w, http:\/\/dr.josef-schwickerath.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Buch-1Schwickerath.jpg 943w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Krankheitsverhalten und Ressourcenverbrauch von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen: Ergebnisse verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation im Langzeitverlauf<\/p>\n<p>Die gesundheitspolitische Diskussion zur Reduktion der Krankheitskosten richtet ihr Hauptaugenmerk darauf, durch eine verst\u00e4rkte Reglementierung der Zugangswege zur \u00e4rztlichen Versorgung und durch erh\u00f6hte Direktfinanzierungen von \u00e4rztlichen Leistungen das Inanspruchnahmeverhalten der Versicherten zu ver\u00e4ndern. Es muss bezweifelt werden, dass die Versicherten dadurch bereits ges\u00fcnder werden.<\/p>\n<p>Gesundheitspolitische Entscheidungen, bei denen die Versorgungsstruktur im Vordergrund steht, verstellen den Blick auf das einzig wichtige und entscheidende Kriterium gesundheitsbezogener Versorgung: Die Ergebnisqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ergebnisqualit\u00e4t ist nicht Alles, aber ohne Ergebnisqualit\u00e4t ist alles Nichts!<\/p>\n<p>In dem Bericht \u00fcber ein kooperatives Forschungsprojekt im Verbund von drei renommierten verhaltensmedizinischen Kliniken f\u00fcr psychische und psychosomatische Erkrankungen mit der Arbeitsgruppe Vorsorge und Rehabilitation der DAK in Hamburg und der Universit\u00e4t Mannheim steht die Ergebnisqualit\u00e4t im Focus des Interesses und es wird aufgezeigt, dass ergebnisorientierte Behandlungskonzepte der Verhaltensmedizin und der medizinischen Rehabilitation bei psychosomatisch erkrankten Patienten mit teilweise langen Behandlungskarrieren in ihrer Vorgeschichte auch gesundheits\u00f6konomisch Sinn macht.<\/p>\n<p>Die Patienten und Patientinnen sind auch zwei Jahre nach der station\u00e4ren Therapie noch gesundheitlich stabilisiert und sie haben ihr Krankheitsverhalten wesentlich ver\u00e4ndert. Sie haben gelernt, Probleml\u00f6sungen aktiv anzugehen; dies macht sie unabh\u00e4ngiger vom medizinischen Versorgungssystem, sodass auch der Ressourcenverbrauch wesentlich vermindert werden konnte. Opportunit\u00e4tsanalysen zeigen, dass die &#8222;Investition&#8220; von 1,00 EURO in eine qualifizierte verhaltensmedizinische Behandlung einen volkswirtschaftlichen Nutzen (&#8222;Ertrag&#8220;) von 3,79 EURO zur Folge hat.<\/p>\n<p>Ergebnisorientierte Qualit\u00e4tssicherung sollte einen wesentlich h\u00f6heren Stellenwert in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion erhalten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krankheitsverhalten und Ressourcenverbrauch von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen: Ergebnisse verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation im Langzeitverlauf Die gesundheitspolitische Diskussion zur Reduktion der Krankheitskosten richtet ihr Hauptaugenmerk darauf, durch eine verst\u00e4rkte Reglementierung der Zugangswege zur \u00e4rztlichen Versorgung und durch erh\u00f6hte Direktfinanzierungen von \u00e4rztlichen Leistungen das Inanspruchnahmeverhalten der Versicherten zu ver\u00e4ndern. 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