Dr. phil. Josef Schwickerath
Leitender Psychologe

Diplom-Psychologe
Verhaltenstherapeutischer Supervisor
Psychologischer Psychotherapeut
Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapeut
Gesprächstherapeut (GWG)

Ansprechpartner für:

Behandlung von interaktionellen Problemen am Arbeitsplatz (Mobbing), Ängsten, Pathologischem Spielen, Depressionen, Mutter-Kind-Behandlung

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Archiv für die Kategorie „Bücher“

Mobbing erfolgreich bewältigen - In vier Schritten aus der Mobbingfalle

 

Schikanen und Konflikte am Arbeitsplatz sind leider keine Seltenheit – jährlich gibt es über 100.000 neue Mobbingfälle. Wie kommt man aber aus der Mobbingfalle raus und wie kann man diese zermürbenden Gegebenheiten auch langfristig bewältigen? Wie kann man endlich wieder normal arbeiten? Josef Schwickerath erläutert anschaulich, wie Sie Mobbing bewältigen können. Dieser Weg lässt sich in vier Schritte einteilen: • Abstand von der Mobbingsituation gewinnen • Die Mobbingsituation verstehen – was passiert da tatsächlich? • Entscheidungen treffen – wie geht es nun weiter? • Handeln – Entscheidungen umsetzen und Ziele verfolgen Die Bearbeitung dieser Schritte hilft Ihnen dabei, eine Perspektive für Ihre Zukunft zu entwickeln, Ihre Problemlösefähigkeiten zu verbessern und ein stärkeres Selbstvertrauen zu entwickeln. Dadurch wird Ihnen ein alltagstauglicher Weg zurück in ein gesundes Arbeitsleben eröffnet. Hinweise zu weiteren Hilfemöglichkeiten sowie zu rechtlichen Aspekten runden das Buch ab. Mit Arbeitsblättern zu den vier Schritten zum Download.

[BILD]Mobbing am Arbeitsplatz - Trainingsmanual für Psychotherapie und Beratung[/BILD]

Mobbing am Arbeitsplatz – Trainingsmanual für Psychotherapie und Beratung

Mobbing am Arbeitsplatz ist zu einem ernst zu nehmenden Problem geworden, das zu psychischen Beeinträchtigungen und im schlimmsten Fall zu Arbeitsunfähigkeit führen kann. Josef Schwickerath und Moritz Holz erläutern in diesem Manual, wie die oft demotivierten und selbstunsicheren Klienten in der Therapie erreicht werden können und wie eine effektive Behandlung gelingt. Anhand vieler Übungen und mithilfe verschiedenster Arbeitsblätter erwerben die Betroffenen neue Problemlösekompetenzen und ein stärkeres Selbstbewusstsein. Die Opferrolle wird aufgegeben und Spannungen im beruflichen Umfeld werden in Angriff genommen. Inklusive Online-Materialien.

LITERATURLISTE

 

1980 -1999

 

Keßler, B.H. & Schwickerath, J. (1980). Reaktionen auf erotische Reize in Abhängigkeit vom biologischen und psychologischen Geschlecht. Arbeiten der Fachrichtung Psychologie Universität des Saarlandes.

Keßler, B.H. & Schwickerath, J. (1981). Reaktionen auf erotische Reize in Abhängigkeit vom biologischen und psychologischen Geschlecht. Psychologische Beiträge, Band 23, 421 -433.

Schwickerath, J. (1991). Stationäre Behandlung von Patienten und Patientinnen mit pathologischem Spielen in der Klinik Berus in M. Heide & H. Lieb (Hrsg.), Sucht und Psychosomatik. Schriftenreihe des Fachverbandes Sucht (155-165) Bonn: H.N. Druck & Verlag.

Schwickerath, J. & Engelhardt, W. (1991). Stationäre Verhaltenstherapie bei pathologischem Spielen: Modelldarstellung und Erfahrungsbericht. Verhaltenstherapie 1, 307-311.

Schwickerath, J. (1995). Selbsterfahrung ist wichtig. Faktum. Das Gesundheitsmagazin der AHG 1,95, 10 -11.

Schwickerath, J. (1996). Pathologisches Spielverhalten. In W. Senf & M. Broda (Hrsg.). Praxis der Psychotherapie. Ein integratives Lehrbuch für Psychoanalyse und Verhaltenstherapie (S. 365-371) Stuttgart: Georg-Thieme-Verlag.

Schwickerath, J., Keßler, B.H., Dinger-Broda, A., Engelhardt, W. & Kany, N. (1996). Stationäre Verhaltenstherapie des pathologischen Glücksspielens: Eine Nachbefragung. Praxis der Klinischen Verhaltensmedizin und Rehabilitation 33: 49-54.

Schwickerath, J., Carls, W. & Simons, A. (1998). Die Gruppe als gruppendynamischer Baustein der stationären verhaltenstherapeutischen Spielerbehandlung. Praxis der Klinischen Verhaltensmedizin und Rehabilitation 43:68-73.

Schwickerath, J. (1998). Mobbing: Wenn die Arbeit zur Hölle wird. Faktum-online 1/98

Keller, R., Schwickerath, J. & Follert, P. (1999). Ein neues Konzept der Angstbewältigungsgruppe – Erfahrungen mit einem Gruppenkonzept aus einem psychoedukativen Informations- und einem prozessorientierten Übungsteil. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation 46, 34-44.

Schwickerath, J., Riedel, H., Berrang, F., Hertlein, T., Fritz-Weiland, U. & Kneip V. (1999). Grundlagen der Mobbingbehandlung in der Klinik Berus. Unveröffentlichtes Manuskript.

 

2000

 

Schwickerath, J., Berrang, F. & Kneip, V. (2000). Mobbing: Interaktionelle Problembereiche am Arbeitsplatz – Psychosomatische Reaktionsbildungen und Behandlungsansätze. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation 50: 28-46.

 

2001

 

Schwickerath, J. (2001). Mobbing am Arbeitsplatz – Aktuelle Konzepte zu Theorie, Diagnostik und Verhaltenstherapie. Psychotherapeut, 46, 199-213.

Schwickerath J., Keller, R. & Follert, P. (2001). Stationäre verhaltensmedizinische Behandlung von Angst- und Panikstörungen in M. Zielke, H. von Keyserlingk & W. Hackhausen (Hrsg.), Angewandte Verhaltensmedizin der Rehabilitation (S. 157-171). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schwickerath, J. & Kneip, V. (2001). Mobbing am Arbeitsplatz: Interaktionelle Problembereiche am Arbeitsplatz – Psychosomatische Reaktionsbildungen und Behandlungsansätze in M. Zielke, H. von Keyserlingk & W. Hackhausen (Hrsg.), Angewandte Verhaltensmedizin der Rehabilitation (S. 668 – 691). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Zielke, M., Borgart, E.-J., Carls, W., Herder, F., Kirchner, F., Kneip, V., Lebenhagen, J., Leidig, S., Limbacher, K., Lippert, S., Meermann, R. Reschenberg, I. & Schwickerath, J. (2001). Krankheitsverhalten und sozialmedizinische Problemstellungen bei Patienten vor dem Beginn stationärer Verhaltenstherapie. Reihe Angewandte Verhaltensmedizin in Forschung und Praxis. Lengerich: Pabst Science Publishers.

 

2002

 

Schwickerath, J. (2002). Wenn die Arbeit zur Droge wird. Interview zum Thema Arbeitssucht 4/2002, 78-79. Saarbrücken: Background-Verlag.

Schwickerath, J. (2002). Mobbing am Arbeitsplatz – Hintergründe und Behandlungen. Tagungsband – 4. Fachtagung der sozialen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. (S 41-61). Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen

Schwickerath, J. & Kneip, V. (2002). Mobbing am Arbeitsplatz in G. Richardt, (Hrsg.), Arbeitsumwelt – Arbeitsunwelt. Psychologische Beobachtungen und Interventionen zum Gesundheitsfaktor Arbeit. (S. 69 –83). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Schwickerath J. & Kneip V. (2002) Mobbing am Arbeitsplatz. Wirtschaftspsychologie, 2,45-60.

 

2003

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (Hrsg.) (2003). E. Drewermann: Religiös bedingte neurotische Erkrankungen. Reihe Angewandte Verhaltensmedizin in Forschung und Praxis, Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schwickerath, J., & Kneip, V. (2003). Mobbing am Arbeitsplatz: Interaktionelle Problembereiche–Psychosomatische Reaktionsbildungen und Behandlungsansätze, Münchwieser Hefte, 27, 66-81.

 

2004

 

Kröner-Herwig, B. (2004). Die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie bei psychischen Störungen von Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen. Expertise zur empirischen Evidenz des Psychotherapieverfahrens Verhaltenstherapie. Tübingen: dgvt-Verlag (Mitwirkung).

Schiller, A., Schwickerath, J. & Kneip, V.(2004). Stressoren der beruflichen Tätigkeit als Prädiktoren depressiver Verstimmung von Patienten infolge von Mobbing im Vergleich zu psychosomatischen Patienten. In J. Schwickerath, W. Carls, M. Zielke & W. Hackhausen (Hrsg.), Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen, Beratungs- und Behandlungskonzepte (S. 86-106). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schwickerath, J., Carls, W., Zielke, M. & Hackhausen, W. (2004) (Hrsg.). Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen, Beratungs- und Behandlungskonzepte. Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schwickerath, J. & Kessler, B. (2004). Wenn Schikanen zur Routine werden: Mobbing am Arbeitsplatz. Sozialmanagement 2, 1, 71-84.

Schwickerath, J. & Kneip, V. (2004). MOBBING am Arbeitsplatz – Konzept und Evaluation stationärer Verhaltenstherapie psychosomatischer Reaktionsbildungen bei Mobbing. In J. Schwickerath, W. Carls, M. Zielke & W. Hackhausen (Hrsg.), Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen, Beratungs- und Behandlungskonzepte (S.186-230). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schwickerath, J., Simons, A. & Senft, W. (2004). Frauen und pathologisches Spielen – Erfahrungen aus der klinischen Praxis. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 66, 88-94.

Wietzig, D., Keßler, B., Kneip, V. & Schwickerath, J. (2004). Zum subjektiven Erleben arbeitsrelevanter Merkmale durch Mobbingbetroffene. In J. Schwickerath, W. Carls, M. Zielke & W. Hackhausen (Hrsg.), Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen, Beratungs- und Behandlungskonzepte (S. 75-85). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Herder, F., Lebenhagen, J., Leidig, S., Limbacher, K., Meermann, R., Reschenberg, I. & Schwickerath, J. (2004a). Ergebnisqualität und Gesundheitsökonomie verhaltensmedizinischer Psychosomatik in der Klinik – Krankheitsverhalten und Ressourcenverbrauch von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen: Ergebnisse verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation im Langzeitverlauf. Komprimierter Auszug. Lengerich: Pabst Science Publishers.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Herder, F., Lebenhagen, J., Leidig, S., Limbacher, K., Meermann, R., Reschenberg, I. & Schwickerath, J. (2004b). Ergebnisqualität und Gesundheitsökonomie verhaltensmedizinischer Psychosomatik in der Klinik – Krankheitsverhalten und Ressourcenverbrauch von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen: Ergebnisse verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation im Langzeitverlauf. Lengerich: Pabst Science Publishers.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Herder, F., Lebenhagen, J., Leidig, S., Limbacher, K., Meermann, R., Reschenberg, I. & Schwickerath, J. (2004c). Krankheitsverhalten, Ressourcenverbrauch und sozialmedizinische Problemstellungen bei Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen im Vorfeld stationärer verhaltensmedizinischer Behandlungen Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 66, 125-154.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Limbacher, K., Meermann, R. & Schwickerath, J. (Hrsg.) (2004). Ergebnisqualität und Gesundheitsökonomie der psychosomatischen Rehabilitation. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation 67.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Limbacher, K., Meermann, R. & Schwickerath, J. (Hrsg.) (2004). Ergebnisqualität und Gesundheitsökonomie der psychosomatischen Rehabilitation. Einführung in den Themenschwerpunkt. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 67, 167-168.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Herder, F., Lebenhagen, J., Leidig, S., Limbacher, K., Meermann, R., Reschenberg, I. & Schwickerath, J. (2004). Evaluation stationärer verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation auf der Basis objektiv erfassbarer Krankheitsdaten (Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, Aufenthalte im Akutkrankenhaus) bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 67, 169-192.

Zielke, M., Carls, W. & Schwickerath, J. (2004). Ergebnisqualität und Gesundheitsökonomie der stationären Verhaltenstherapie unter Beweis gestellt. Saarländisches Ärzteblatt, 10, 7-12

 

2005

 

Schwickerath, J.( 2005). Mobbing am Arbeitsplatz. Der Kassenarzt,15, 24-26.

Schwickerath, J. (2005). MOBBING am Arbeitsplatz – Grundlagen und stationäre Verhaltenstherapie psychosomatischer Erkrankungen bei Mobbing. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 69, 132-145.

Schwickerath, J. & Kneip, V. (2005). MOBBING am Arbeitsplatz – in B. Behrendt & A. Schaub (Hrsg.), Handbuch Psychoedukation und Selbstmanagement. (S. 413-440). Tübingen: dgvt-Verlag.

 

2006

 

Schwickerath, J. (2006). Ergebnisqualität und Gesundheitsökonomie der stationären Verhaltenstherapie unter Beweis gestellt. Forum der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes 13, 2-4.

Schwickerath, J. & Carls, W. (2006). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 854). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath, J. & Kneip, V. (2006). Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen und stationäre Verhaltenstherapie psychosomatischer Erkrankungen bei Mobbing. In Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation BDP (Hrsg.), Beiträge zur 23. Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation 2004, 179-197.

Schwickerath, J., Riedel, H. & Kneip, V. (2006). Le harcèlement moral sur le lieu de travail: Fondements et thérapie cognitivo-comportementale des maladies psychosomatiques liées au harcèlement moral dans un cadre hospitalier. Journal de Thérapie Comportementale et Cognitive, 16,2 S.1-5.

Zielke, M., Bischoff, C., Borgart, E.-J., Buschmann, H. C., Carls, W., Dehmlow, A., Fischer, M., Herder, F., Jahrreiß, R., von Keyserlingk, H., Kolb, W., Limbacher, K., Löhrer, F., Meermann, R., Missel, P, Ott, E., Quinten, C., Roeb-Rienas, W., Schleede, S., Schmitz, B, Schneider, B., Schuhler, P., Schultz, K., Schwiersch, M., Schwickerath, J., Sobottka, B., Steingass, H.-P., Verstege, R. Vogelgesang, M.. Zander, G & Zemlin, U. (2006). Qualitätsbeurteilungen durch Patienten (QbP) – Konzeptionelle Gestaltung und Implementierung eines Entlassungsfragebogens nach verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 71, 12-17.

Zielke, M., Borgart, E.J., Carls, W., Herder, F., Limbacher, K., Meermann, R. & Schwickerath, J. (2006). Kosten-Nutzen der psychosomatischen Rehabilitation aus gesundheitsökonomischer Perspektive. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation. Supplement 2006, 1-29.

 

 

2007

 

Schwickerath, J., Kneip, V., Deselaers,  M. & Becker, P. (2007). Persönlichkeitsmerkmale und chronischer Stress bei Patienten mit Mobbingerfahrungen und deren Bedeutung für die stationäre Verhaltenstherapie. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation 77, 131-146.

Schwickerath, J., Kneip, V., Deselaers, M. & Becker, P. (Hrsg.) (2007). Klinische Aspekte arbeits- und berufsbezogener Problemstellungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 77.

 

2008

 

Schwickerath, J. (2008). Stationäre Verhaltenstherapie chronischer interaktioneller Konflikte am Arbeitsplatz (Mobbing) – Konzeptionelle Aspekte und typische fallbezogene Problemstellungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 79, 53-60.

Schwickerath, J. (2008). Nachruf auf Rüdiger Ulitzka. Forum der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes, 29, S.7

Schwickerath, J. (2008). Mobbing am Arbeitsplatz – Grundlagen und stationäre Verhaltenstherapie psychosomatischer Erkrankungen bei Mobbing. Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 4, 797-816.

Schwickerath, J. & Carls, W. (2008). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 854). Köln: Gerd Herold.

Klusemann, J., Nikolaides A., Schwickerath, J., Brunn, M. & Kneip, V. (2008) Trierer Mobbing-Kurz-Skala (TMKS). Validierung eines Screening-Instrumentes zur diagnostischen Erfassung von Mobbing am Arbeitsplatz. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 82, 323-334.

Schwickerath, J. & Riedel, H. (2008). La thérapie cognitivo-comportementale du jeu pathologique dans un cadre hospitalier. Journal de Thérapie Comportementale et Cognitive, 18, p. 157-160.

Schwickerath, J. & Riedel, H. (2008). Les TCC dans le traitement de conflits interactionnels chroniques sur le lieu de travail (harcèlemt moral) en milieu hospitalisier. Journal de Thérapie Comportementale et Cognitive, 18, Hors Série, p. 28.

Zielke, M., Schwickerath, J. & Carls, W. (Hrsg.) (2008). Behandlungskrisen und der Umgang mit schwierigen Patienten in der psychosomatischen Rehabilitation – Strategien, Erfahrungen, Ergebnisse. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 79.

Zielke, M., Schwickerath, J. & Leidig, S. (2008). Vorwort der Herausgeber zum Schwerpunkt „Die ambulante und stationäre Verhaltenstherapie mit beruflicher Orientierung – Eine konzeptionelle und klinische Herausforderung:“ Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 4, 773-775.

Zielke, M., Schwickerath, J. & Leidig, S. (Hrsg.)(2008). Schwerpunkt: Die ambulante und stationäre Verhaltenstherapie mit beruflicher Orientierung – Eine konzeptionelle und klinische Herausforderung. Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 4.

 

2009

 

Schwickerath, J. (2009). Mobbing am Arbeitsplatz – Stationäre Verhaltenstherapie von Patienten mit Mobbingerfahrungen. Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schwickerath, J. & Carls, W. (2009). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 868). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath J. & Kneip V. (2009). Bullying Groups – rehabilitation of the targets of workplace bullying. Interventions for Bullying and Harassment at Work Psychosocial. Risk Management european framework (PRIMAef). http://prima-ef.org/bhi.aspx#intervention4.

Kobelt, A, Gutenbrunner, C., Schmitt-Ott, G., Schwickerath, J. & Petermann, F. (2009). Haben Menschen mit Mobbingerfahrungen, die einen Antrag auf medizinische Rehabilitation stellen, eine auffällige Persönlichkeit? (S.1-7) PPMP/534/ 14.7.2009/Macmillan.

Premper, V., Schwickerath, J., Missel, P., Feindel, H., Zemlin, U. & Petry, J.(2009).

Glücksspielanamnese. AHG Fachgruppe Pathologisches Glücksspielen/ Pathologischer PC-Gebrauch. Lübstorf: Eigenverlag.

Premper, V., Schwickerath, J., Missel, P., Feindel, H., Zemlin, U. & Petry, J. (2009).

Zusatzfragebogen Pathologisches Glücksspielen. AHG Fachgruppe Pathologisches Glücksspielen/ Pathologischer PC-Gebrauch. Lübstorf: Eigenverlag.

AHG Fachgruppe Pathologisches Glücksspielen & Pathologischer PC/Internet-Gebrauch (2009). Glücksspielanamnese. Düsseldorf: Eigendruck.

AHG Fachgruppe Pathologisches Glücksspielen & Pathologischer PC/Internet-Gebrauch (2009). Zusatzfragebogen Pathologisches Glücksspielen. Düsseldorf: Eigendruck

 

2010

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (2010). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 884). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath, J., Recktenwald S. & Lutz, W. (2010). Therapieverläufe bei Patienten mit der Diagnose Pathologisches Glücksspiel im Vergleich zu Patienten mit Depressionen und Anpassungsstörungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 87, 81-97.

Kobelt, A, Gutenbrunner, C., Schmitt-Ott, G., Schwickerath, J. & Petermann, F. (2010). Haben Menschen mit Mobbingerfahrungen, die einen Antrag auf medizinische Rehabilitation stellen, eine auffällige Persönlichkeit? PPmP. 7, 279-285.

 

2011

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (2011). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 887). Köln: Gerd Herold.

 Schwickerath, J. & Zapf, D. (2011). Inpatient Treatment of Bullying Victims. In S. Einarsen, H. Hoel, D. Zapf and C. L. Cooper (eds), Bullying and Harassment in the Workplace: Development in Theory, Research and Practice. (2nd ed.) (pp 397-421). London, New York: Taylor and Francis.

 Schwickerath, J. (2011). Mobbing und Konflikte im Lehrerzimmer. SchVwNRW  3/2011, S.87-88.

Schwickerath, J. (2011). Mobbing und Konflikte im Lehrerzimmer. Online. SchVwspezial 2/2011. S.48.

Schwickerath, J. (2011). Mobbing und Konflikte im Lehrerzimmer. SchVwHE/RP 6/2011, S.169-170.

Schwickerath, J. (2011). Mobbing und Konflikte im Lehrerzimmer. SchVwBy 7/8/2011, S. 197-198.

Schwickerath, J. (2011). Welche Strategie hat bei Mobbing Aussicht auf Erfolg? Die Chance der Ich-Botschaften nutzen. Deutsche Angst-Zeitung, 53, S.9-11.

Schwickerath, J. (2011). Psychosomatische Reaktionsbildungen bei Mobbing am Arbeitsplatz – Hintergründe, therapeutisches Konzept und Indikation für stationäre Rehabilitation. In M. Zielke (Hrsg.), Indikation zur stationären Verhaltenstherapie und medizinischen Rehabilitation bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. (S. 491-515). Lengerich: Pabst Science Publishers.

 

2012

 

Schwickerath, J. (2012). Stationäre Hilfe bei psychosomatischen Erkrankungen im Zusammenhang mit Mobbing am Arbeitsplatz. In Wolmerath, M. & A. Esser (Hrsg.). Werkbuch Mobbing.( S. 216-226). Frankfurt/Main: Bund-Verlag.

Schwickerath, J. & Carls, W. (2012). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 900). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath, J. & Holz, M. (2012). Mobbing am Arbeitsplatz: Trainingsmanual für Psychotherapie und Beratung. Weinheim: Beltz Verlag.

 

2013

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (2013). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 920). Köln: Gerd Herold.

Zielke, M. & Schwickerath, J. (2013) (Hrsg.) Pathologisches Glücksspielen und Internet-Krankheit. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 91.

Schwickerath, J., Ladwein, S., Premper, V. & Petry, J. (2013). „Was begünstigt den langfristigen Therapieerfolg bei Pathologischem Glücksspiel?“ – Ergebnisse einer Katamnese. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 91, 4-18.

Riedel, H. & Schwickerath, J. (2013). Die Behandlung von französischsprachigen pathologischen Glücksspielern. In J. Petry (Hrsg.), Differentielle Behandlungsstrategien bei pathologischem Glücksspielen. (S. 169-180). Freiburg i.B.: Lambertus-Verlag.

Premper, V., Schwickerath, J., Missel, P., Feindel, H., Zemlin, U. & Petry, J. (2013). Therapieerfolg bei Pathologischem Glücksspielen – Berufsbezogene Aspekte. DRV-Schriften Band 101. – 22. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Teilhabe 2.0 – Reha neu denken? (S. 500-502). Berlin: Deutsche Rentenversicherung Bund.

 

2014

 

Schwickerath, J. (2014). Mobbing erfolgreich bewältigen. In vier Schritten aus der Mobbingfalle. Weinheim: Beltz Verlag.

Schwickerath, J. & Carls, W. (2014). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 927-928). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath, J. & Holz, M. (2014). Mobbing a munkahelyi pszichoterror. Z-Press Kiadò Kft.. Miskolc, Ungarn.

Ladwein, S. & Schwickerath, J. (2014). Prozess- und Ergebnisqualität bei der Behandlung von pathologischem Glücksspielen in einem verhaltenstherapeutischen Setting. S. 84, Supplement 1, Sept. 2014. Sucht.

Premper, V., Schwickerath, J., Missel, P., Feindel, H., Zemlin, U., Schwarz, S. & Petry, J. (2014). Multizentrische Katamnese zur stationären Behandlung von pathologischen Glücksspielern. Sucht, Vol. 60, Nr.6, S. 331-344.

 

2015

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (2015). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 927-928). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath, J. (2015). Konflikte in der Arbeitswelt am Beispiel von chronischem Stress, Burnout, Mobbing und Lösungsansätze. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 96, 97-111.

Zielke, M. ,Leidig, S. & Schwickerath, J. (2015) (Hrsg.) Arbeitsbelastungen, Krankheitsentwicklung und Interventionskonzepte. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 96.

 Premper, J.; Schwickerath, J.; Missel, P.; Feindel, H.; Zemlin, U.; Schwarz, S. & Petry, J. (2015). Multizentrische Katamnese zur stationären Behandlung von pathologischen Glücksspielern. Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, S.173-174.

 

2016

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (2016). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 936-937). Köln: Gerd Herold.

 Schwickerath, J. (2016). Mobbing am Arbeitsplatz. Psychotherapie im Dialog 2, S. 31 – 35.

 

2017

 

Schwickerath, J. & Carls, W. (2017). Mobbing am Arbeitsplatz und Krankheit. In G. Herold. Innere Medizin (S. 927). Köln: Gerd Herold.

Schwickerath, J., Holz, M. & Ladwein, S. (2017). Evaluation stationärer Verhaltenstherapie von Patienten infolge  von Mobbing am Arbeitsplatz. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehablitation, 100. S.97-113.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dieses Buch ist der Mitschnitt einer fesselnden und zugleich offenherzigen und klaren Darlegung des Autors zu den Entwicklungsbedingungen und den Behandlungsmöglichkeiten religiös bedingter neurotischer Erkrankungen.

Es wird an Hand von Fallvignetten aufgezeigt, wie Religion nicht mehr als Hilfe zur Lebensbewältigung erlebt wird, sondern zur Ursache für Lebenskrisen oder gar zur Ursache von Erkrankungen werden kann. Aus der Analyse „pathogener“ Strukturen einer autoritär verfassten Religion werden Lösungswege im therapeutischen Prozess aufgezeigt.

Die Wiederversöhnung zwischen Körper und Seele, zwischen Theologie, Medizin und Psychologie spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Dies ist jedoch beileibe kein neues, wenngleich hochaktuelles Thema:

„Siehst du, Sokrates, ebendeswegen sind die hellenischen Ärzte über so mancherlei Krankheit unmächtig, weil, wenn du zu einem von ihnen gehst mit einem Augenleiden, um ein Beispiel zu geben, sie sofort beginnen zu trennen das Auge vom Kopf, den Kopf vom Rumpf, den Rumpf von den Gliedern, die Seele vom Körper, aus welcher doch überhaupt erst Gesundheit und Krankheit dem Menschen wird. Deswegen Sokrates: Wenn du zu einem Arzt gehst, mit welcher Krankheit auch immer es sei, und er fängt sofort wieder an zu trennen, so meide einen solchen Arzt wie die Krankheit selbst. Bleibe bei ihm einzig, wenn er dich eingeladen hat zu einem schönen Gespräch.“ (Platon: Charmides)

 

Mobbing ist zu einem Phänomen der modernen Arbeitswelt geworden und wird als eine Extremform sozialer Stressoren verstanden. Mobbing ist durch ausgrenzende, schikanöse und gezielt benachteiligende Handlungen über längere Zeit gekennzeichnet. Neben den Anteilen der Organisation oder Gruppe, den Eigenarten der Mobber, finden sich bei den Mobbingbetroffenen spezifische Persönlichkeitseigenschaften wie erhöhte Ablehnungssensibilität, erhöhtes Ungerechtigkeitsgefühl und auch arbeitsbezogene Erlebens- und Verhaltensmuster wie fehlende Distanzierungsfähigkeit. Diese und weitere empirische Ergebnisse stehen in der Tradition der aktuellen Mobbingforschung und sind insbesondere für die Therapie von Mobbingpatienten von zentraler Bedeutung. Es wird ein auf diese Aspekte der Mobbingpatienten abgestimmtes evaluiertes, stationäres verhaltenstherapeutisches Konzept vorgestellt. Der Nachweis erfolgte unter dem naturalistischen Umfeld des klinischen Alltags der AHG Klinik Berus, Europäisches Zentrum für Psychosomatik und Verhaltensmedizin. Diese Arbeit zur angewandten Verhaltensmedizin schlägt aus dem Blickwinkel eines wissenschaftlich orientierten Praktikers eine Brücke zwischen der Arbeits- und Organisationspsychologie und der klinischen Psychologie, der Maxime folgend, dass durch Forschung die Praxis verbessert wird und damit den betroffenen Mobbingpatienten adäquat geholfen werden kann.

 

Kaum ein Thema aus der Arbeitswelt wird so kontrovers diskutiert wie das Thema Mobbing. Von leichtfertiger Etikettierung als Mobbingopfer bis hin zu erkrankten leidenden Menschen mit Selbstmordabsichten reicht das Spannungsfeld. Was ist an fundiertem Wissen vorhanden?

Hier werden die aktuellen wissenschaftlichen Standards, klinische Problemstellungen und Behandlungskonzepte sowie Mobbing aus Bereichen der Industrie, aus dem Krankenhaus etc. dargestellt. Auch einen Blick auf den westlichen Nachbarn Frankreich zeigt Unterschiede zu unserem Verständnis.

Dabei wird deutlich: Beschäftigt man sich mit der Arbeitswelt, so wird man um eine fundierte Auseinandersetzung auf unterschiedlichen Ebenen zum Thema Mobbing nicht mehr umhin können.

Analysen zum Krankheitsgeschehen in Deutschland zeigen, dass bei insgesamt abnehmender Entwicklung des Krankheitsgeschehens ein nahezu kontinuierlicher Anstieg der Bedeutung psychischer Erkrankungen zu verzeichnen ist. Die damit verbundene Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen durch Patienten mit psychischen Erkrankungen machen gesundheitsökonomische Forschungsaktivitäten nötig, um fundierte Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, wie das Krankheitsverhalten der Patienten soweit verändert werden kann, dass es zu einer langfristigen gesundheitlichen Stabilisierung kommt, die sich letztlich auch gesundheitsökonomisch auswirkt. In der Multi-Center-Studie wird das Krankheitsverhalten von Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen hinsichtlich objektiver Krankheitsparameter vor Beginn von stationären verhaltensmedizinischen Behandlungen untersucht. Der Projektbericht Nr. 1 beschreibt die ausgeprägten sozialmedizinischen Problemstellungen und Krankheitskonstellationen von 338 Patientinnen und Patienten und den diesbezüglichen „Ressourcenverbrauch“.

Krankheitsverhalten und Ressourcenverbrauch von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen: Ergebnisse verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation im Langzeitverlauf

Die gesundheitspolitische Diskussion zur Reduktion der Krankheitskosten richtet ihr Hauptaugenmerk darauf, durch eine verstärkte Reglementierung der Zugangswege zur ärztlichen Versorgung und durch erhöhte Direktfinanzierungen von ärztlichen Leistungen das Inanspruchnahmeverhalten der Versicherten zu verändern. Es muss bezweifelt werden, dass die Versicherten dadurch bereits gesünder werden.

Gesundheitspolitische Entscheidungen, bei denen die Versorgungsstruktur im Vordergrund steht, verstellen den Blick auf das einzig wichtige und entscheidende Kriterium gesundheitsbezogener Versorgung: Die Ergebnisqualität.

Ergebnisqualität ist nicht Alles, aber ohne Ergebnisqualität ist alles Nichts!

In dem Bericht über ein kooperatives Forschungsprojekt im Verbund von drei renommierten verhaltensmedizinischen Kliniken für psychische und psychosomatische Erkrankungen mit der Arbeitsgruppe Vorsorge und Rehabilitation der DAK in Hamburg und der Universität Mannheim steht die Ergebnisqualität im Focus des Interesses und es wird aufgezeigt, dass ergebnisorientierte Behandlungskonzepte der Verhaltensmedizin und der medizinischen Rehabilitation bei psychosomatisch erkrankten Patienten mit teilweise langen Behandlungskarrieren in ihrer Vorgeschichte auch gesundheitsökonomisch Sinn macht.

Die Patienten und Patientinnen sind auch zwei Jahre nach der stationären Therapie noch gesundheitlich stabilisiert und sie haben ihr Krankheitsverhalten wesentlich verändert. Sie haben gelernt, Problemlösungen aktiv anzugehen; dies macht sie unabhängiger vom medizinischen Versorgungssystem, sodass auch der Ressourcenverbrauch wesentlich vermindert werden konnte. Opportunitätsanalysen zeigen, dass die „Investition“ von 1,00 EURO in eine qualifizierte verhaltensmedizinische Behandlung einen volkswirtschaftlichen Nutzen („Ertrag“) von 3,79 EURO zur Folge hat.

Ergebnisorientierte Qualitätssicherung sollte einen wesentlich höheren Stellenwert in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion erhalten!

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